Pünktlichkeit - nicht nur Höflichkeit der Könige!

Es scheint immer mehr als normal zu gelten, wenn bei Sitzungen - Meetings auf Neudeutsch - Teilnehmer wie selbstverständlich etwas zu spät kommen. Man hat noch schnell ein wichtiges Telefonat mit einem besonders wichtigen Gesprächspartner zu führen, schnell noch ein Mail zu verfassen oder die notwendigen Unterlagen noch ausdrucken, suchen, sammeln.

Diese Undiszipliniertheit kostet Unternehmen viel Geld. 6 Personen 10 Minuten Wartezeit ergibt eine Mannstunde. Diese ca. € 50,- kann man besser nutzen. So wird permanent Geld nutzlos verbraten.

Dieses Verhalten ist je nach Landes- und Unternehmenskultur sehr unterschiedlich. Wo und wann immer es zur Unternehmenskultur wird muss sofort gegengesteuert werden.

Ein einfaches Mittel, dass ich in Seminaren anwende schlage ich Ihnen hier vor:
Vor dem Meeting/Seminar wird mit den Mitarbeitern/Teilnehmern folgendes vereinbart:

Wenn das Meeting/Seminar beginnt wird die Türe geschlossen. Wer zu spät kommt zahlt in ein Sparschwein!

  • 2 Euro (oder auch mehr) für´s zu spät kommen
  • 2 Euro wenn während des Meetings/Seminars das Handy läutet
  • 2 Euro wer nach Pausen zu spät kommt.


Dieses Geld wird dann (wenn sich einiges angesammelt hat) an eine Organisation wie: SOS Kinderdorf , Kinderkrebshilfe oder ähnliche Organisationen gespendet. Der Einzahlungsbeleg wird eingescannt und per E-Mail - als Nachweis, das die Gelder auch richtig verwendet wurden - an alle gesendet.

Eine Maßnahme, die dem Unternehmen etwas bringt und noch Menschen unterstützt, die es dringen brauchen.

Nach meinen Seminaren wurde von einigen Unternehmen diese Maßnahme eingeführt und sie wirkt!